Service-Orientierte Architekturen im Gesundheitswesen
auf der GI-Jahrestagung 2010 in Leipzig am 28.09.2010.
Update: Der Workshop wird gemeinsam mit dem Workshop Konzepte und Technologien für Datenmanagement und -analyse im Gesundheitsmarkt unter dem neuen Namen "Datenmanagement und Interoperabilität im Gesundheitswesen" stattfinden.
Innerhalb der letzten Jahre hat der Bereich der Service-Orientierung im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Mit der fortschreitenden Entwicklung komplexer IT-Systeme im Gesundheitswesen und dem starken Wachstum der Gesundheitsbranche haben sich jedoch neue Herausforderungen gebildet, wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Teilnehmer geht und um die stufenweise Erweiterung der IT-Landschaften.
Gerade die Interoperabilität von Softwaresystemen stellt im Gesundheitswesen eine große Herausforderung dar. Bestehende Standards wie DICOM oder HL7 können hierbei hilfreich sein, reichen jedoch in der Praxis oftmals nicht aus, um eine flexible Grundlage der Systemintegration zu bieten. Service-Orientierte Architekturen können hierbei helfen, von spezifischen Systemen zu abstrahieren und eine flexible Grundlage für den Aufbau oder die Erweiterung von Informationssystemen im Gesundheitswesen bieten.
Die Kombination von Services mit anderen Ansätzen wie z.B. semantischen Aspekten oder mit dem umfangreichen Einsatz bestehender Standards kann dabei zu Kostensenkungen und Zeitersparnissen bei der Entwicklung oder der Migration von Informationssystemen ermöglichen.
Für forschende Unternehmen im Medizinbereich ist es wichtig, möglichst generische Ansätze in den Aufbau von IT-Landschaften zu betrachten, um wettbewerbsfähig zu bleiben und flexible auf neue Anforderungen reagieren zu können..
Mögliche Themenbereiche
Ziel ist es, die Gelegenheit zu schaffen, sowohl einen Überblick über die aktuellen Forschungsansätze, als auch eine vertiefte Diskussion über spezielle Bereiche zu erhalten. Es sollen dabei sowohl aktuelle und zukünftige Standards im Gesundheitswesen beachtet werden.
Mögliche Themen des Workshops umfassen unter anderem:
1. Konzeption Service-Orientierter Architekturen im Gesundheitswesen
2. Erweiterung bestehender DICOM-Landschaften durch Service-Orientierte Aspekte
3. Geschäftsprozeß- und Kollaborationsstandards im Gesundheitswesen
4. Service-Orientierte Anbindung von HL7 Landschaften
5. Abstrahierung bestehender Standards im Gesundheitswesen durch die Einführung Service-Orientierter Architekturen
6. Integration und Nutzung von semantischen Ansätzen im Gesundheitswesen
7. Integration von Altsystemen mittels Services
8. Interoperabilität unterschiedlicher Standards im Gesundheitswesen durch Service-Orientierte Ansätze
Weitere Themen in diesem Themenkomplex sind ausdrücklich erwünscht.
Zielgruppe
Dieser Workshop richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an Entwickler und Anwender, die sich mit dem Themengebiet Service-Orientierter Aspekte im Gesundheitsbereich beschäftigen. Fokussiert werden dabei Konzepte und Lösungen, die Services in bestehende Systemlandschaften integrieren oder die die Konzeption komplexer Informationssysteme im Gesundheitswesen ermöglichen. Besonders beachtet werden dabei Lösungen und Ansätze, die den Abstraktionsgrad von Systemlandschaften und Standards wie DICOM oder HL7 erhöhen und somit zu erhöhter Flexibilität im Gesundheitswesen führen.
Wichtige Daten
| Einreichung | von | 10.03.2010 | bis | 25.04.2010 |
| Präferierung | von | 26.04.2010 | bis | 28.04.2010 |
| Begutachtung | von | 29.04.2010 | bis | 15.05.2010 |
| Entscheidung | von | 16.05.2010 | bis | 24.05.2010 |
| Wiedereinreichung | von | 25.05.2010 | bis | 03.07.2010 |
| Konferenz | von | 28.09.2010 | bis | 28.09.2010 |
Weitere Informationen unter http://informatik2010.de/
Workshop-Sprache
Workshopbeiträge werden sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache akzeptiert. Der Workshop selbst wird in deutscher Sprache stattfinden.
Einreichungen und Publikation
Akzeptiert werden Beiträge von maximal 6 Seiten Umfang. Die Beiträge sind in elektronischer Form als PDF-Datei einzureichen. Eingereichte Beiträge werden vom Programmkomitee sorgfältig geprüft. Akzeptierte Beiträge werden in der GI-Edition "Lecture Notes in Informatics" veröffentlicht. Beachten Sie daher bereits bei der Erst-einreichung unbedingt die Autorenrichtlinien der GI-Edition: "Lecture Notes in Informatics", die nachzulesen sind unter http://www.gi-ev.de/LNI/autorenrichtlinien/index.html. Von mind. einem Autor eines jeden Beitrages wird die Bereitschaft erwartet, sich zur Tagung anzumelden und sich die gesamte Tagungsdauer freizuhalten. Workshopbeiträge werden sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache akzeptiert. Der Workshop selbst wird in deutscher Sprache stattfinden.
Bitte senden Sie Einrichtungen im PDF- oder Word-Format an
gi2010@samba-framework.de
Bitte laden Sie anschließend Ihre Einreichung auch im Portal der GI 2010 hoch unter:
http://139.18.8.225:8080/ConfISS/portal/portal.html
Anmeldung
Von mind. einem Autor eines jeden Beitrages wird die Bereitschaft erwartet, sich zur Tagung anzumelden. Die Anmeldung erfolgt über http://www.informatik2010.de
Programmkomitee